Monatsarchiv für März 2011

Mrz 17 2011

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Die Design Thinking Methode

In meiner Weiterbildung “ape – Innovation & Unternehmergeist” am Strascheg Center for Entrepeneurship, dem An-Institut der Hochschule München lernte ich die Design Thinking Methode zum ersten Mal kennen. Sie ist meiner Ansicht nach eine außergewöhnlich hilfreiche Methode, um aus einer allgemeinen, oder speziellen Fragestellung eine innovative Lösung zu entwickeln. Aber lesen Sie selbst:

Laut Wikipedia (Design Thinking) wurde die Design Thinking Methode ursprünglich von dem Industriedesigner David Kelley, dem Informatiker Terry Winograd und dem Maschinenbauer Larry Leifer entwickelt, bzw. geprägt.
Die Idee, die hinter dieser Methode steckt, ist im Grunde so simple, wie effektiv. Experten unterschiedlicher Disziplinen werden in kleinen Teams zusammengewürfelt, um mit dem Background ihrer fachlichen Erfahrung, ihrer dadurch unterschiedlichen Sichtweisen und ihres vorhandenen Experten-Wissens aus Ideen marktfertige Innovationen zu entwickeln.
Dieses interdisziplinäre, kreative Arbeiten hat allerdings auch ihre Tücken. Ein guter Prozess und die Schaffung eines dafür nötigen „weiten Kreativitätsraums“, erfordert Konzentration auf das gemeinsame Ziel, ohne davon ablenkende „Störungen“, insbesondere zwischenmenschlicher Art. Softskills, wie Empathie, Integratives Denken, eine große Portion Optimismus, Freude am Experimentieren und die Fähigkeit sich in einem Team einordnen zu können (vgl. ebd.), sind dafür unabdingbare Voraussetzungen.
Zusätzlich sollte der Raum in der die Innovation entwickelt werden soll, zur Unterstützung des Kreativprozess flexibel bewegliche Möbel, viel Platz an den Wänden und ein umfangreiches Potpourri aus diversen Materialien, zum Brainstorming, entwickeln, ausprobieren, bauen und so weiter, bieten. (vgl. Grots & Pratschke, 2009, S. 19)

Der Prozess des Design Thinking

Der Prozess des Design Thinking ist genau genommen ein immer neues, kreatives Experiment, das die sechs Phasen Verstehen, Beobachten, Synthese, Ideen, Prototyping und Testen (Abbildung 3) iterativ durchläuft, mit dem Ziel daraus eine Innovation abzuleiten. Dabei wird nicht nur ein großes Augenmerk auf die Anziehungskraft und die Umsetzbarkeit gelegt, sondern eben auch auf die Wirtschaftlichkeit, um aus diesen drei gleichberechtigten Faktoren eine Schnittmenge zu bilden (vgl. Grots & Pratschke, 2009, S. 18).

Phasen des Design-Thinking Prozesses

Der Design-Thinking-Prozesse (Quelle: Grots A./Pratschke M., 2-2009, Marketing Review St. Gallen


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